Teil eines Werkes 
2. Th. (1848)
Entstehung
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meinen Frieden ſchließe! Und verzeihen auch Sie nun dem Reuigen.

Wie ich wuͤnſche, daß der Himmel Ihnen verzeihe! entgegnete Euphemia, und umarmte den Vater ihrer Marie.

Dieſe erſchien.Vergieb, daß ich Dich gekraͤnkt, ſprach er, und druͤckte die zit⸗ ternde Tochter, in nie gefuͤhlten Regungen, an ſein Herz, den Thautropfen freudiger Ue⸗ berraſchung aufkuͤſſend von ihrer blaſſen Wange.Vergieb, und ſei begluͤckt!

O, mein theurer Vater! ſchluchzte Marie, die, zum erſten Mal, einen Ton der Liebe von ihm hoͤrte; zum erſten Mal ihn bewegt ſah fuͤr ſie.Mein theurer Vater, der Ewige lohn' es Ihnen an Ihrem Hugo!

Amen! verſetzte er leiſe, und ging, ein neuer Menſch, nicht wiſſend, in dem Augenblicke, ob die Hoffnung fuͤr den Sohn, ob Mariens Entzuͤcken oder der fremde Gaſt