Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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Desjenigen erfahre, der dieſe Ruhe geſtoͤrt! Ich muͤßt' ihn haſſen, und Haß iſt ja Suͤnde, auch gegen den Feind.

Sie waͤre hier eine doppelte, ſprach die Graͤfin.Dem Widerſacher verzieh ich laͤngſt durch die That; mehr wird ſelbſt der Ewige nicht fordern, und Marie einſt vor ſeinem Richterſtuhle bekraͤftigen: daß nur Milde und Verſoͤhnlichkeit in Euphemien ge⸗ wohnt! Darauf kuͤßte ſie die Tochter, und ging, eh' ein Wort zu viel uͤber ihre Lippen drang.

Steinholm hatte indeß ſeinen Plan mit Frau von Wernerode noch immer nicht auf⸗ gegeben. Was fruͤher vielleicht blos Laune, war nun Eigenſinn und unbeugſamer Stolz geworden. Weigerung empoͤrte ihn, und ſo wie er Seraphinen die ihrige noch nachtrug in dem Sohne, der von ihm nicht wohlge⸗ litten, ſo ſollte auch Euphemiens Beharrlich⸗