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wie Du behaupteſt? Ja vermoͤchten wir, mit der Magnetnadel unſers Herzens, andere Herzen zu pruͤfen, dann freilich gaͤb' es keine vereitelten Hoffnungen, keine Wunden der Treuloſigkeit, die oft im Tode erſt vernar⸗ ben! Ich weiß es auch, meine Marie, was es heißt: urtheilen nach ſich, und hab' ein ſchweres Lehrgeld dafuͤr gezahlt. Dem Vater lieh ich keinen Glauben, und das reich befrachtete Schiff meiner Jugend ſchei⸗ terte an meiner Thorheit. Es hat viel ge⸗ braucht, bis ich von dem Schlage mich er⸗ holt.“
„Welcher Barbar,“ rief Steinholms Tochter, die Mutter zaͤrtlich umſchlingend, „konnte an das Gluͤck eines ſo Gottgelieb⸗ ten Weſens ſeine verbrecheriſche Hand legen? Wer die Liebe eines ſolchen Gemuͤthes nicht fuͤr das Hoͤchſte erachten, nicht ſeine Ruhe heilig halten? O, daß ich nie den Namen
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