Teil eines Werkes 
1. Th. (1848)
Entstehung
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nicht das Gepraͤge eines durchaus edlen Man⸗ nes an ſich.

O, nur ihn nicht ſchuldig waͤhnen! entgegnete Marie, mit großer Lebhaftigkeit. Wem waͤre noch zu trauen, koͤnnten ſolche Zeichen luͤgen! Der Ungluͤcklichſte auf Er⸗ den mag er ſein, der Beſte iſt er ſicher!

Ein Blick der Graͤfin Wernerode ver⸗ wirrte Marien ſo, daß ſie den ihrigen zu Boden ſenkte.

Und Wer, ſagte Euphemia ſpaͤhend, unterwies Dich, dieſe Zeichen zu deuten?

Mutter Natur, die in Jedweden die Faͤhigkeit gelegt, mit ſeinem Herzen das Herz des Naͤchſten zu erkennen.

Ein ſehr falſcher Maßſtab, mein Kind! Wo blieben alle Taͤuſchungen, die unſer Le⸗ ben vergiften und hier mußte ſie unwill⸗ kuͤrlich an Mariens Vater denken wo all der bittere Gram des Irrthumes, waͤr' es,