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zum Abſchiede, empfing. Ihrer frohen Roͤ⸗ the war die Blaͤſſe des Todes gefolgt, und halb ohnmaͤchtig fluͤchtete ſie auf ihr Zimmer.
Dort traf Euphemia, die, erſchreckt, ihr nachgegangen, ſie knieend vor dem Bilde des Erloͤſers, und ſo in ſich verſunken, daß Frau von Wernerode ſie anrufen mußte.
Schnell erhob ſich Marie, ſchwere Ge⸗ wittertropfen auf der bleichen Wange; aber des Gebetes ſel'gen Frieden ausgegoſſen uͤber ſie.„Hat das Andenken an die Heimath Dich ſo bewaͤltigt?“ fragte Euphemia, die weiße Roſe an ihren Buſen nehmend.
„Es hat mich faſt vernichtet!“ erwie⸗ derte, mit ſchwacher Stimme, Marie, und barg ihr Angeſicht an der Graͤfin Schulter. „Es kam ſo unvermuthet!“ fuͤgte ſie noch leiſer hinzu.
„Und will mein gutes Kind dieſe ſchaͤd⸗ liche Weichheit nicht bezaͤhmen lernen? Waͤre


