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ten? Waͤre Marie meine Tochter, ich leitete ſie allerdings auf den Weg des ehelichen Gluͤckes; ſie iſt es aber nicht, und mehr, denn ein Motiv, treibt mich, dem Vertrauen des Vaters zu entſprechen. Er allein hat das Recht, die Sentenz der Mutter zu deu⸗ ten und zu umgehen; ja, forderte er meine Meinung, ich muͤßte ſie verweigern, um hier nicht zu irren. Es iſt, als haͤtte der Ewige in die zarte Seele des frommen Maͤd⸗ chens ſchon den Keim zu ihrem kuͤnftigen Berufe gepflanzt; wer duͤrfte ſich erdreiſten, die ſchoͤne Saat, von Gottes Hand ſelbſt geſtreut, auszurotten, und eine andere da⸗ fuͤr einzulegen? Du, Edmond, biſt der Sohn meiner unvergeßlichen Freundin, die das Schickſal, auf wunderbare Weiſe, mir zugeſandt, und ihren Tod hab' ich beweint, wie den einer innig geliebten Schweſter; dem verwaiſten Sohne ward ich Mutter, mit Rath


