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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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„ Ddie Zeit des Winters trat hier jetzt ploͤtz⸗ lich ein. Die Sonne wurde von Wolken ver⸗ dunkelt, ein feiner kalter Regen fiel herab und ein furchtbarer Sturm erhob ſich. In den zerſtreut umher liegenden Huͤtten oder Haͤu⸗ ſern waͤre der Ritter gern eingekehrt, allein er wagte es nicht, obgleich die hoͤchſte Ermattung dies noͤthig machte. Ein neuer freudiger An⸗ blick ward ihm jetzt zu Theil, denn er erblickte am Meere eine Stadt mit hohen Thuͤrmen und Haͤuſern. Den Reſt der Kraͤfte zuſam⸗ men raffend, erreichte er ſie endlich und wurde noch freudiger uͤberraſcht, als er an der Klei⸗ dung der Bewohner erkannte, daß viele Chri⸗ ſten hier wohnten. Es war die reiche Stadt Apollonia. 5 Der Laden eines italieniſchen Kaufmanns noͤthigte den Ermatteten daſelbſt einzukehren, und Um etwas Eſſen zu bitten. Der redliche Kaufmann verſorgte ihn mit allem Noͤthigen und als er erſt die Schickſale der Sternen⸗ Ritter vernahm, ſo ſagte er zum Ritter: „Bleibt bei mir ſo lange Ihr wollt. Zum Peüjahr ſorge ich fuͤr Eure Ueberfahrt nach zuropa.“ Dankbar nahm Walther dies An⸗ erbieten an. Viier lange Monate mußte Walther hier auf die Ruͤckkunft des Fruͤhlings harren, wo in damaliger Zeit die Schiffahrt erſt wieder ihren Anfang nahm, doch verfloß ihm dieſe

Zeit ſchneller als er glaubte, weil die reichſten

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