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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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derkunft verſchwiegen bliebe, welches auch gelang.

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21.

Walther von Merkenſtein erreichte am folgenden Tage eine bewohnte Gegend und fand uͤberreife Beeren und Wurzeln zur Stil⸗ lung ſeines Hungers. Geſaͤttigt wanderte er weiter und ſah in geringer Entfernung neun Araber mit Spießen, Schwerdtern, Pfeil und Bogen bewaffnet auf ihn zukommen. Mu⸗ thig ſchritt er ihnen entgegen, ohne eine feind⸗ liche Abſicht zu verrathen. Jetzt redeten ſie ihn von weitem an.„Wer biſt Du?“— „Hier meine Antwort,“ entgegnete er und zog das Schwerdt. Nochmals gelobte er nun im Stillen feſte Haltung ſeines bereits gethane⸗ nen Geluͤbdes. 1

Drei Araber, welche mit langen Spie⸗ ßen bewaffnet waren, ſchienen der Meinung zu ſein, daß ſie allein hinreichen wuͤrden den einen Mann zu beſiegen, allein ſie irrten ſich

ewaltig. Walther hieb ihre Lanzen entzwei-. treckte im Nu vier Feinde zu Boden und die ubrigen fuͤnf ergriffen eiligſt die Flucht nach einem nahen Walde.

Eiliger als zuvor ſetzte der Ritter ſei Weg fort.““