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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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belaſe wurde ich eines Tages in den Burg⸗ 5 hof gefuͤhrt, wo Knappen, Reiſige und Troß⸗ buben verſammelt waren. Der Burgvoigt las mir die Achterklaͤrung des Kaiſers vor, ich ertrug es ruhig. Jetzt wurde mein Schild und Schwerdt zerbrochen und ein Troßbube — denkt Euch, ein Troßbube, entehrte mich, indem er mich mit der geballten Fauſt in das Geſicht ſchlug. Ein Gelaͤchter aus den obern Gemaͤchern der Burg zog meine Blicke da⸗ hin und ich erkannte— noch jetzt moͤchte ich raſend daruͤber werden— die Grafen von Kehl und meine Geliebte. Ohne Widerſtand ließ ich mich an den Schwanz einer Stute binden, die Sinne vergingen mir und erſt an der Grenze des Gaues wurde ich vom Schweife

losgebunden und liegen gelaſſen. Gegen Abend

erwachte ich, von Blut ganz bedeckt, und erinnerte mich nur allmaͤhlig des Vorgefalle⸗— nen. Auf Handen und Fußen kriechend er⸗ eeeichte ich die Huͤtte eines Landmannes, d mich gaſtfreundlich aufnahm und pflegte. Hi