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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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eiſernen Staͤben, vermochte ſie aber nicht zu zerbrechen. Noch war jedoch die Nache des Grafen v. Kehl nicht geſaͤttigt. Er uͤberfiel mit einer Schaar ſeiner Genoſſen in einer dunkeln Nacht die Burg meiner Vaͤter, machte ſie der Erde gleich und jagte meine Mutter hinweg. Die Ungluͤckliche ſtarb bald darauf vor Hunger und Elend. Dies alles erfuhr ich jedoch erſt ſpaͤter. Der Graf und ſein nichtswuͤrdiger Sohn hatten mich indeſ⸗ ſean bei unſerm ſchwachen Kaiſer als einen gemeinen Moͤrder geſchildert, der Vater und Sohn ermordet haͤtte, wenn die Diener nicht herbei gekommen waͤren, wovon einige Elende durch Beſtechungen als Zeugen gegen mich auftraten. Jetzt erklaͤrte mich der Kaiſer fuͤr vwogelfrei. Es konnte mich alſo Jeder miße handeln oder toͤdten, ohne daß er zur Ver⸗ 4 antwortung gezogen werden konnte. AInI meinem Tode lag jedoch dem Grafen nichts; er wollte mich entehren, und dies war ſchlin⸗

mer fuͤr mich, als der Tod. Mit Ketten