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meiner Eltern empor. Der Voigt auf der Burg 5 8
ertheilte mir Unterricht in Fuͤhrung der Waffen und bald hatte ich es darin ſo weit gebracht, daß ich dreiſt mit jedem Ritter kaͤmpfen konnte. In dieſer Zeit ließ ein Graf v. Kehl ein Tur⸗ nier fuͤr Junker, die alſo keine Ritter waren, bekannt machen. Auch ich fand mich dabei ein, um Proben meiner Kraft abzulegen. Den Tag des Turniers werde ich nie vergeſſen. Altere Ritter unterrichteten uns, was wir bei
dem Kampfe zu beobachten haͤtten, und gleich 8
darauf ritten neunzehn Junker in die Schran⸗ ken. Der Sohn des Grafen ritt zuerſt auf den Kampfplatz und ſetzte vier Junker auf den Sand. Jetzt kam die Reihe an mich. Feſt legte ich die Lanze an, rannte mit aller Kraft und faſt uͤber die Schranken hinweg
flog mein Gegner, wobei er jedoch keinen Schaden genommen haite. Ein gleiches Schickſal hatten die uͤbrigen Kaͤmpfer oder 1
ſie wurden wenigſtens buͤgellos. Ich war alſo und blieb Sieger mit der Lanze⸗ D


