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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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vor Wuth mit den Zaͤhnen, ſetzte ſich auf 1

ihr jetzt die ſchreckliche Kunde mit. Zwar weinte 8 ſe im Anfange heftig deriber, Alein

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Nach Verlauf von ſechs Monaten, wo man auf Rauhenſtein nicht die geringſte Kunde vom Grafen André vernommen hatte, kehrte unverhofft ein rheiniſcher Ritter ein, der ſich laͤngere Zeit in Paris aufgehalten hatte. Rit⸗ ter Heinrich forſchte nach dem Grafen An⸗ dré und erfuhr nun ſeine Verbindung mit der Tochter des Stallmeiſters. Er knirſchte

ſein Roß und ſtuͤrmte nach dem Carmeliter⸗ loſter, um Helenen, die er nun in drei No⸗

5 naten nicht geſehen hatte, dieſe Kunde zu

uͤberbringen und um ſie mit nach Mauher⸗ ſtein zuruͤck zu nehmen. Deer Ritter fuhr entſetzt zuruͤck, als die geliebte Tochter am Sprachgitter erſchien. Erloſchen war der Glanz der feurigen Augen, vom Weinen geroͤthet ſtarrten ſie ihn an und blaß und eingefallen waren die ſonſt ſo bluͤ⸗ henden Wangen. Mit Schonung theilte er