angewendet, weil man jeden Augenblick be⸗ fuͤrchten mußte, daß er ſterben wuͤrde. Gleich darauf fiel er in einen unruhigen Schlaf, wo⸗ bei die Phantaſie lebhaft beſchaͤftigt war. Ritter Heinrich ließ alle ſeine Leute zu⸗ ſammen treten, um zu erforſchen, ob einer ooon ihnen fehle. So entdeckte man denn gar bald, daß ein junger Knappe fehle, der wahr⸗ ſcheinlich den Schluͤſſel zur Pforte dem Burg⸗ voigte entwendet hatte.
Indeſſen war es Tag geworden und die Rittter begaben ſich abermals zum Gefangenen. Kiitter Heinrich ließ ihm nun ſogleich die Daumſchrauben anſetzen. Der Gefangene . fluchte und ſchrie laut auf vor Laihmrrz,
allein des Ritters Frage! beantwortete er nie
Raub entdeck wuͤrde. 4 Noch feſter wurden ſchroben und das Blut ſpritzte umher. Schon wollte der Rauh


