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dem Gotte Bachus reichliche Opfer gebracht 88
hatten, geſtanden ſie einander alle offenherzig die Urſache ihres Hierſeins. Helenens Vater entfernte ſich und ſtellte jetzt ſeiner Tochter vor, daß augenſcheinlich die blutigſten Fehden da⸗ durch entſtehen wuͤrden, wenn Helena ſich einen unter dieſen zum Theil wuͤſten Maͤn⸗ nern zum Gatten waͤhlen wuͤrde und doch wuͤnſche er ſie bald verſorgt zu ſehen. Nach einigem Nachdenken entgegnete ſie.„Hier heißt es, Zeit gewonnen, iſt alles gewonnen. Geht nur wieder zu den Herren, ich werde ſelbſt gleich kommen und meinen Antrag machen.“
Helena ſchmuͤckte ſich wahrhaft herrlich und blickte dann in einen Spiegel, wo ſie ihre lieb⸗ liche Geſtalt nochmals ſah.„Und dieſe Reize,“ ſprach ſie ſelbſtgefaͤllig,„ſollten fuͤr Wuſtlinge geſchaffen ſein? nein! nimmermehr! ſie ſind
uur da für den praͤchtigen Grafen Andrs.“ Das
geeſtand ſie ſich aber ſelbſt, daß ſie den Ritten Walther von Merkenſtein lieben koͤnne, wendt


