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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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bietig neigte und ihr ein Stuͤckchen Pergament uͤberreichte, worauf die Worte ſtanden: Treue uͤber alles!„Wer gab Dir dies, lieblicher Knabe?“ fragte ſie.

„Mein Herr, der Graf von André gab es mir mit der Weiſung, ſolches der Schoͤn⸗ ſten der Schoͤnen zu geben.“

„Kommſt Du aber recht bei mir?“ fragte

ſie erroͤthend, indem ſie dem Knaben die Lok⸗

ken aus dem Geſicht ſtrich.

„Ich kann nicht irren,“ entgegnete er,

„denn ſolch ein ſchoͤnes, weibliches Weſen wie Ihr, ſah ich noch nie, ſelbſt in Paris nicht.“

„Sprich, wer biſt Du?“ fragte ſie weiter und ſah ihn mit ihrem bezaubernden Laͤcheln an. Der Diener der Graͤfin André; ich brachte ein Schnaiben an meinen Herr und—

. Graͤfin ft wohl ſehr krank,“ fiel

Helena fragend ein, waͤhrend eine hoͤhere

Roͤthe ihre Wangen faͤrbte. „Die Aerzte zweifeln an ihrem Aufkom⸗