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der Bruſt hervor,„Ihr werdet mich ſtets ſo
wiederfinden.“ „Dank Euch fuͤr dieſe Worte,/ jauchzte
er, preßte ſie an die maͤnnliche Bruſt und
druͤckte den erſten Kuß auf ihre Lippen. He⸗ lena aber draͤngte ihn von ſich, indem ſie mit Stolz ſprach:„Vergeßt nicht, Herr Graf, daß Ihr eine Gattin habt und daß ich eine Jungfrau bin. Jetzt bitte ich, verlaßt mich!“
„Sind dies Worte der Liebe und Freund⸗ ſchaft, Helena?“ fragte er.
„Sie ſind es,“ entgegnete ſie feſt. Als aber der Graf mit bittendem Blick in ihre
blauen Augen ſah, da laͤchelte ſie wehmuͤthig,
reichte ihm nochmals die Hand zum Kuſſe und bat wiederholt:„verlaßt mich!“ worauf
er ſich entfernte.
Noch ſaß Helena in der Laube und hatte mißmuthig das Inſtrument bei Seite gelegt,
als ein lieblicher Knabe mit lang herabhaͤngen⸗
den, lockigen, ſchwarzen Haaren und weiß und ſich tief und ehrrr:
rothen Wangen erſchien,
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