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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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der Bruſt hervor,„Ihr werdet mich ſtets ſo

wiederfinden.“ „Dank Euch fuͤr dieſe Worte,/ jauchzte

er, preßte ſie an die maͤnnliche Bruſt und

druͤckte den erſten Kuß auf ihre Lippen. He⸗ lena aber draͤngte ihn von ſich, indem ſie mit Stolz ſprach:„Vergeßt nicht, Herr Graf, daß Ihr eine Gattin habt und daß ich eine Jungfrau bin. Jetzt bitte ich, verlaßt mich!“

„Sind dies Worte der Liebe und Freund⸗ ſchaft, Helena?“ fragte er.

„Sie ſind es,“ entgegnete ſie feſt. Als aber der Graf mit bittendem Blick in ihre

blauen Augen ſah, da laͤchelte ſie wehmuͤthig,

reichte ihm nochmals die Hand zum Kuſſe und bat wiederholt:„verlaßt mich!“ worauf

er ſich entfernte.

Noch ſaß Helena in der Laube und hatte mißmuthig das Inſtrument bei Seite gelegt,

als ein lieblicher Knabe mit lang herabhaͤngen⸗

den, lockigen, ſchwarzen Haaren und weiß und ſich tief und ehrrr:

rothen Wangen erſchien,

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