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Die Sternen-Ritter, oder: Heldenthaten ohne Lohn : eine Sage der Vorzeit / von C. F. Fröhlich
Entstehung
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befreiten Freunde die Burg zu verlaſſen, als

der Rauhenecker ſeine Gaͤſte bat, ihm nach

der Ruͤſtkammer zu folgen, wo er eine neue

ſilberne Ruͤſtung habe, die gewiß nirgends

ſchoͤner anzutreffen ſei. Obgleich es hier eine

bedeutende Anzahl Ruͤſtungen gab, ſo war

Graf André doch erſtaunt uͤber die wahr⸗

haft ſchoͤn gearbeitete, ſilberne Ruͤſtung, doch erinnerte er ſich, eine aͤhnliche in Wien geſe⸗ hen zu haben, und als er dies dem Ritter

ſagte, gerieth er in Verlegenheit, und fuͤhrte ſeine Gaͤſte nach einem Thurme, von wo aus

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man eine ſchoͤne Ausſicht genoß; dann fuͤhrte er ſie in den kleinen Burggarten, wo auf

einer Tafel bereits kalter Wildbraten und Wein aufgetragen war. So trefflich dem Ritter Heinrich auch alles mundete, ſo war dies doch der Fall bei dem Grafen nicht, denn er ſah immer nach dem Thurme, wo er gefangen geſeſſen hatte und eine unſicht⸗

bare Gewalt ſchien ihn ſtets nach Rauhen⸗ ſtein zu ziehen.„Ihr ſehnt Euch gewiß von 8

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