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bei Michaelis und der ſaure, mit Rum ange⸗ machte Franzwein hatte ihm ſchreckliches Kopfweh und Uebelkeiten zugezogen. Endlich ſtand er doch auf, und nach einigen Hausmitteln, wie Sar⸗ dellen und Magenſchnapps, konnte er halb her⸗ geſtellt zum Fenſter hinaus ſchauen.— Aber ach! ſein erſter Blick fiel auf die Werkſtatt ſeines Nach⸗ bars, und wieder ſaß die gute Minona unter den Geſellen und ſtocherte drauf los. Der Breslauer ſchien recht ſeufzende Blicke nach ihr zu werfen, und es kam ihm ſo vor, als ob auch ſie nicht eben ſelten nach ihm hinblinzelte.— Das fiel ihm wie ein Muͤhlſtein aufs Herz! Er zog ſich an und eilte auf dem Markt zur Gevatterbude, um dort ſeinen Schmerz zu zerſtreuen. Hier fand er Kneipluſtige, und ſo zog er noch einmal hinaus zur Bergſchenke und labte ſeine Gurgel mit eini⸗ gen Flaſchen ſprudelnden Breihans.
Der Koffer war gepackt, noch ein verſtolner Abſchied von der Geliebten genommen, der Bres⸗ lauer perhorreszirt, ewige Treue einander ge⸗ ſchworen— und fort ging die Eilpoſt nach Berlin.
Das Reiſen iſt jetzt ſo bequem, daß man von Bordeaux nach Petersburg und von der tuͤrkiſchen Grenze bis Calais reiſen kann, ohns ein einziggs


