— 31—
gen das Thier und folgte, ſo ſchnell als moͤglich, als Reſerve.—
Auf dem kurzen Wege bis zur Reſvurce ſpra⸗ chen Werner und Gieshuͤbel faſt kein Wort mit einander. Der Erſte, weil er nicht Urſache hatte mit Juliens Oheim zufrieden zu ſeyn; der Andere, weil er vor Schrecken keines Wortes maͤchtig war. Aber an der Thuͤre des Erholungsgebaͤudes an⸗ gekommen, nahm er den Aſſeſſor bei Seite und druͤckte ihm herzlich die Hand. Ich danke Ihnen mein Leben, braver Mann, ſagte er, und bleibe Ihnen ewig dankbar, aber Sie ſehen wohl ein, auf meine Julie hat das keinen Bezug. Wenn Sie rechtſchaffen denken, ſo verſchweigen Sie dieſe Rettungsgeſchichte ihr ganz, denn das arme Maͤd⸗ chen moͤchte ſonſt neue Hoffnungen darauf gruͤn⸗ den, die doch nicht zu erfuͤllen ſind. Der Aſſeſſor verſprach unwillig das Geforderte und verließ, nach kaltem Abſchiede, den Undankbaren nicht in der beſten Stimmung.
Der Commerzienrath aber pielte heute ſo ſchlecht, wie noch nie zuvor, fiel einmal uͤber das andere Cotille, ſtach falſch ab, ließ dagegen An⸗ dere die leichteſten Spiele gewinnen und zahlte ſeine Beeten ſo ruhig laͤchelnd aus, als ob er ſie


