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3 ſuchte, ſo befand ſich dieſer bald in der groͤßten Gefahr, denn das wuͤthende Thier ſprang mit furchtbaren Saͤtzen auf ihn los.— Das Haus war zu entfernt, ein Baum, ſtark genug hinter ihm Schutz zu ſuchen, war nicht da, und ſchon ſah er ſich von den Hoͤrnern des Ungethuͤms durch⸗ bohrt, als die Ankunft eines furchtbaren Bund⸗ genoſſen die Lage der Sachen aͤnderte.
Ein gewaltiger Bullenbeiſſer kam naͤmlich in vollem Laufe daher geſprengt und fiel dem Ochſen, der nur noch wenige Schritte von dem zitternden Commerzienrathe entfernt war, in die Flanke. Die⸗ ſer wandte ſich gegen den neuen Feind, und als jetzt auch ein junger Mann mi ſeſchwungenem Stocke auf dem Bullen— hielt es die⸗ ſer fuͤr beſſer/ ſeinen Nuͤckzug anzutreten. Der junge Mann aber, der Niemand anders als der Aſſeſſor Werner war, nahm den Tode er⸗ ſchrockenen Alten am Arme und fuͤhrte ihn nach der Stadt zuruͤck. Das Zuſammentreffen war uͤbrigens ſehr natuͤrlich geweſen; das ſchoͤne Wet⸗ ter hatte Wernern vor die Stadt gelockt, und er war eben auf dem Nuͤckwege begriffen, als er den Ochſen den Zaun durchbrechen und auf Gies⸗ huͤbeln zurennen ſah. Er hetzte ſeine Dogge ge⸗


