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Der zerbrochene Postwagen im thüringer Walde : humoristische Erzählungen / von Gustav Friedrichsohn
Entstehung
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ſelbſt, daß ich durch das Podagra an dieſen Schmerzensſtuhl gefeſſelt bin und meine Bedien⸗

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ten ſind alle fortgelaufen, um Ihr Regiment

₰ einziehen zu ſehen, werden aber unſehlbar ſogleich

zuruͤckkehren. Die Eſel haben mich in meiner

huͤlfloſen Lage ganz allein gelaſſen, und ich armer Mann habe nicht einmal ein Licht, um meinen werthen Gaſt ordentlich ins Auge faſſen zu kdr nen.

Wer iſt denn der Menſch, der eben aus Ih⸗ rer Stube lief? Iſt das kein Bedienter, oder konnte mich der nicht empfangen?

Iſt der Kerl fort? erwiederte der Kranke, da⸗ fuͤr ſey Gott und Ihnen gedankt, Herr Oberſt— ach das war ein verruͤckter Muſikus, der, der Himimnel weiß wie, in mein Zimmer gekommen war, mir ſeit einer halben Stunde Unſinn vor⸗ ſchwatzte, und zuletzt ſogar— hier hielt er inne, denn dem Mißtrauiſchen fiel ein, daß der Fran⸗ zoſe vielleicht auch Luſt bekommen koͤnnte, ſeine huͤlfloſe Lage zu benutzen und ſeinem Geldſchranke

zuzuſprechen. Doch der Offizier haͤtte ihm auch

nicht Zeit gelaſſen, ſeine Rede zu vollenden. Er unterbrach den Kranken und bat ihn dringend, ihm ſein Zimmer anweiſen zu laſſen, damit er

ſich auswaͤrmen und die Kleider wechſeln koͤnne.