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Commerzienrath zu, um ſich den Schluͤſſel zu er⸗
bitten. Der verbat ſich aber alle Zumuthungen dieſer Art, und rief unter Fluchen und Scheltwoͤr⸗ tern nach ſeinen treuloſen Chriſtians, Johanns und Heinrichs. Ei pfui doch, mein werther Herr Commerzienrath, wer wird denn ſo gottlos flu⸗ chen? Was iſt Ihnen denn? ich— hier verſtummte der Kapellmeiſter ploͤtzl ich, denn er hoͤrte Jemand kommen. Dem armen Kranken fiel ein Berg vom Herzen. Er hoffte, ein Bedienter werde ſein Rufen gehoͤrt haben und ihm zu Huͤlfe eilen; aber als die Thuͤre aufging, verkuͤndete das Klir⸗ ren eines Degens einen neuen ungebetenen Gaſt.
Niemals iſt wohl eine Einquartierung mit mehr Freude von ihrem Wirthe empfangen wor⸗ den, als dieſer franzoͤſiſcher Offizier von unſerm Gieshuͤbel, obgleich jener im hoͤchſten Zorne in das Zimmer trat. Mein Herr, donnerte ihn der Offizier an, ſeit einer Viertelſtunde durchirre ich Ihr Haus, ohne einen Menſchen zu finden, der mir mein Zimmer anweißt. Sacre dieu! em-
pfaͤngt man ſo die Krieger des großen Kaiſers?
— Verzeihen Sie, mein Herr Oberſt(der Com⸗ merzienrath hatte die Gewohnheit, ſeine Einquar⸗ tierung immer zu befoͤrdetn), Sie ſehen ja wohl


