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Der zerbrochene Postwagen im thüringer Walde : humoristische Erzählungen / von Gustav Friedrichsohn
Entstehung
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laſſen.— Ei, das thun Sie doch gleich, brummte

der Patient.— Nicht wahr, mein Herr, fuhr der Kapellmeiſter fort, nicht wahr, Sie ſind mei⸗ ner Meinung? Ich ſollte dieſe Stadt verlaſſen, wo alles gegen meine Talente verſchworen iſt? Durch die Kabalen gegen mich, hat ſie das Gluͤck verwirkt, mich laͤnger zu beſitzen; darum werde ich den Staub von meinen Fuͤßen ſchuͤtteln und fuͤrbas wandern.— Aber— es fehlt mir an Geld, mein allervortrefflichſter Freund Gieshuͤbel, und wenn Sie mir nicht unter die Arme greifen und einige hundert Thaler vorſtrecken——— Aber Sie werden das gewiß gern thuen, um mich aus einer ſo verzweifelten Lage zu reißen! O, Sie thuen es gewiß mit Freuden, Sie kreuzbraver Mann! Und da Sie nicht aufſtehen koͤnnen, ſo

will ich ſelbſt uͤber ihren Geldſchrank gehen, wenn

Sie mir nur den Schluͤſſel dazu geben wollen!—

Gottlob! dachte Gieshuͤbel, Gottlob, daß es dunkel iſt; der Schluͤſſel ſteckt dran, und wenn

der Kerl den entdeckte, waͤre er im Stande vor meinen Augen mir den ganzen Schrank auszulee⸗ ren, ohne daß ich es hindern koͤnnte. Schwarz⸗

kopf aber ſtand auf und rannte mit zuſammenge⸗

tem Kopfe auf den

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kruͤmmtem Leibe und vorgeſtreck

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