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nur das unerſchütterlichſte Vertrauen auf Gottes Schutz, kann dieſen Gleichmuth der Seele ſchaf⸗ fen!
Als er Worms verlaſſen hatte, wurde er von dem Kaiſer in die Reichsacht erklärt. Das von dem päpſtlichen Geſandten Aleander zu die⸗ ſem Zweck verfaßte Dekret, nennt Luther einen Teufel in der Mönchskutte und befiehlt: ihn le⸗ bendig oder todt auszuliefern, wo man ihn fände. Riuhig ſetzte dieſer indeſſen ſeine Reiſe nach Wittenberg fort, ſandte den Herold Sturm, als er ſich im He ſſiſchen ſicher glaubte, mit Dankſa⸗ gungsſchreiben an den Kaiſer und die Reichsſtän⸗ de zurück und zog am 1. Mai in Eisnach ein. Von hieraus beſuchte er ſeine Verwandten in Möra, weshalb ihn ſeine bisherigen Begleiter
verließen. Nur Amsdorf und ſein Bruder
Jakob blieben bei ihm. Nachdem er ſich des Umgangs mit ſeiner noch lebenden Großmutter und ſeinem Oheim, Heinrich Luther erfreut hatte, ſetzte er am 4. Mai ſeine Reiſe fort, und da ge⸗ ſchah es, daß ſein Wagen in einem Walde zwi⸗ ſchen Schweina und Altenſtein plötzlich von fünf Reitern umringt wurde, die aus einem Dickicht bei einer wüſten Kirche heranſprengten, Luthern vom Wagen zogen und mit ihm davon eilten.
Im Dunkel des Waldes mußte ſich Luther um⸗


