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gen verdammte, deren Meynung nicht mit den herrſchenden Anſichten übereinſtimmte. Zugleich verrbrannte Tetzel Luthers Saͤtze zu Frankfurt a. d. O. wogegen die Studierenden Wittenbergs daſſelbe mit Tetzels Schriften thaten
Nicht ohne Grund kann man das Beginnen des Ablaßſtreites den äuſſeren Anfang der Kirchen⸗
verbeſſerung nennen, daher wir ihr Andenken auch am 31ten Oktober, als dem Verkündigungstage der Lutheriſchen Sätze feiern, obgleich der Wahr⸗ heit Geiſt unſtreitig ſchon früher Luthers Seele für die Wiedererhebung der geſunkenen Kirche und die Läuterung ihrer Formen entzündet hatte.
Für Luthern, welcher jenen Streit mit Tetzel Anfangs nur als Privatſache des einen Gelehrten gegen den andern behandelt hatte, war jedoch der⸗ ſelbe von den wichtigſten Folgen. Die Dominika⸗ nermönche, welche in der Perſon ihres Ordens⸗ bruders Tetzel den ganzen Orden beleidigt glaub⸗ ten und ſchon früher in Streitigkeiten mit den Au⸗ guſtinern verflochten waren, predigten auf allen Kanzeln gegen Luther und brachten es endlich dahin, daß der Schuldloſe von dem Papſte nach Rom ge⸗ fordert wurde, um ſich daſelbſt von dem Verdachte angeſchuldigter Ketzerei zu reinigen.
Allein Friedrich der Weiſe, an den der Papſt die ſchriftliche Bitte ergehen ließ: Luthern ſein geiſtlich Kleid nehmen und d elben
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