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Ridogar, Fürst der Hölle, oder die Teufelsbeschwörung in der Geisterburg : eine Ritter- und Geistergeschichte aus dem XII. Jahrhundert / von C. F. Friederich
Entstehung
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ſich befinden, ſtanden nur große uner⸗

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auf ſeinem Wege liegenden Klöſter und Burgen in Anſpruch nehmen muͤſſe.

So war er ſchon einige Tage auf dem Weg, hatte bereits die Grenze uͤberſchritten und den Fuß in Schwa⸗ ben geſetzt, als er in einem großen Forſte ſich verirrte, die in dieſem Lan⸗ de ſo haͤufig angetroffen wurden.

Denn damals war Schwaben noch ein wenig bebautes Land; wo jetzt Staͤdte, Doͤrfer und bluͤhende Fluren

meßliche Waldungen, hie und da ein⸗ zelne Staͤdte, aber viele Veſten, von ſparſamen Huͤtten der Leibeigenen um⸗ geben. In einen dieſer ungeheuren Forſt 3 war Ridogar gerathen; unkundig des Weges kam er immer tiefer in das Di⸗ ckicht. Wildes Geſtrippe hemmte ſeines Roſſes Tritte. Er mußte abſteigen un mit dem Schwerdte erſt die vindernden Aeſte und Zweige aus dem Wehe rau men.—