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Ridogar, Fürst der Hölle, oder die Teufelsbeschwörung in der Geisterburg : eine Ritter- und Geistergeschichte aus dem XII. Jahrhundert / von C. F. Friederich
Entstehung
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begann des Tages Licht zu ſchwinden und die Nacht ihren Schatten uͤber die

und breit eine Herberge, oder auch nur einen gebahnten Pfad entdecken konnte.

Immer wilder wurde der Weg, im⸗ mer verworrener das Geſtrippe. Fel⸗ ſen thuͤrmten ſich vor ihm auf und jaͤhe Abgründe zwangen ihn oft, ſeinen ge⸗ raden Weg zu verlaſſen.

Schon war die Nacht hereingebro⸗ chen; der Mond ſtieg an dem wolken⸗ leeren Horizonte herauf und warf ſei⸗ naen bleichen Schimmer durch die Wi⸗ pfel der Baͤume, die oft in wunderli⸗ chen Geſtalten ihre Schatten ihm ent⸗ gegen warfen.

Jetzt war es ganz unmöglich, den Weg aus dem Forſte zu finden. Er Beſchloß alſo, im Walde die Nacht zu⸗ zubringen. Er ſuchte eine etwas be⸗ aueme Ruheſtatt und fand ſolche bald

Muͤhſam arbeitete er ſich fort; ſchon

Erde aus zu breiten, ohne daß er weit