Teil eines Werkes 
2. Th. (1862)
Entstehung
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den echten Künſtlerſtolz der Mademoiſelle Georges bereuen. Sie erſchien nicht nur nicht, ſondern fer⸗ tigte auch die nach ihr ausgeſendeten Boten mit hochmüthigen, allgemeinen Floskeln ab.

Das gedrängt verſammelte Publikum machte den Zweck ſeiner Anweſenheit auf ſehr ſtürmiſche Weiſe geltend, denn ſchon war die Stunde, die den ſteten Vorhang zwiſchen den Spielenden und Schauenden entfernen mußte, längſt vorüber. Da hob er ſich endlich und ſtatt des beginnenden Stückes erſchien der Ueberbringer zumeiſt fataler Ereigniſſe, Florence, auf der Bühne. Der Tumult, die leidenſchaftlichen Kundgebungen des Unwillens, welche ſeiner Meldung: Mademoiſelle Georges ſei nicht anweſend und habe ſich ohne Angabe beſon⸗ derer Gründe heute zu ſpielen geweigert un⸗ mittelbar folgten, überſtieg alle Beſchreibung. Das Publikum war damals in ſeiner Geduld gegen Künſtlerlaunen noch um ein halbes Jahrhundert zurück. Da kehrte Florence auf die ſo ſchnöde ver⸗ laſſene Bühne zurück. Es trat eine augenblickliche Stille ein, der nach geſchehener Anfrage, ob das Publikum Mademoiſelle Duchesnois, die gerade ge⸗ genwärtig ſei, erlauben wolle, mit dem Buche in

Frick. II. 18