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Camilla u. a. nicht allzuweit über die Mittelmäßig⸗ keit. Freuen wir uns der neuen Dumesnil, die zum Stolz des franzöſiſchen Theaters an ſeinem Horizonte aufgegangen, und denken wir nicht ſo gering von dem Sternenhimmel unſers Bühnenlebens, daß wir unſerer Dumesnil⸗Duchesnois nicht ebenſo freudig die neue Clairon in Mademoiſelle Georges gegen⸗ überſtellen ſollten.
Beinahe zwei Jahre waren unſerer Joſephin unter dieſen gehäßigen Kämpfen mehr ſchmerzensreich als freudevoll verſtrichen. Das einzige Glück der ein⸗ ſamen vier Wände, zwiſchen denen ihr häusliches Leben ſich abſpann— Barrot's lieblicher Knabe— war geſtorben. Etienne, den ihr feſt ausgeſprochener Wille fern von ſich hielt, grollte ihr nach Art ſchlichter Naturmenſchen, die das Warum eines Moralgeſetzes mit unbewaffnetem Auge ſehen müſſen, um es ohne Murren befolgen zu können. Er hatte neuerlich in einem Schreiben, daß ſein Bruder, der Schullehrer des Dorfes, ihm angefertigt, von Theaterprinzeſſinnenſtolz geredet, und nun war es abgethan zwiſchen ihm und ihr, wie ſie meinte, für immer. Einſamer wurde ihr Leben von Tag zu Tag, denn auch der Kummer traf ſie noch, ihren Lehrer


