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lung, mahnte ſie aber dringend, ja nichts zu ver⸗ abſäumen, was etwa in Beziehung zu der Heilme⸗ thode des jungen Herrn Doktors ſtehe.
„Nun darüber iſt eben nicht viel zu ſagen,“ erzählte das Mädchen im Tone herzbrechender Ent⸗ muthigung weiter.„Das größte Unglück war wohl, daß der Herr Doktor Salzmann bald nach der Einführung ſeines Herrn Collegen in unſer Haus ſelbſt am Nervenfieber erkrankte, und erſt vor ein paar Tagen wieder zum erſtenmale ausgegangen iſt. Der Herr Oberſt konnten den Herrn Doktor Guſtin immer nicht ſo recht leiden und hätten, als es ſich wieder mit dem Fräulein verſchlimmerte, gern eine Aenderung vorgenommen. Aber mein Fräulein bat ſo gar ſehr, nicht noch einen Dritten an ihr Krankenbett zu bringen, und vertröſtete auf die Geneſung des Herrn Doktor Salzmann. Es ſtehe ja auch gar nicht ſo ſchlimm mit ihr, ſuchte ſie den bekümmerten Herrn Vater zu überreden, das Frühjahr werde ihr ſchon die erſehnte Geſund⸗ heit bringen, das fühle ſie recht lebhaft. Der Herr Oberſt hofften das auch und hofften noch mehr, als von der Frühlingsluft, von der Rückkehr des Herrn Barons. Was meine arme Gebieterin litt,


