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Glocke, der Diener des Freiherrn eilt herzu und führt ſeinen Herrn die Schloßtreppe hinauf, denn das Treppenſteigen wird dem Vater Sturm noch ſauer.—
In den Wirthſchaftshof fuhr unterdeß ein Wagen, Karl eilte reſpectvoll aus ſeiner Stube, der neue Gutsherr ſprang herab.
„Guten Tag, Sergeant,“ rief Fink,„wie ſteht's im Schloſſe und in der Wirthſchaft? Was macht das Fräu⸗ lein und die Frau Baronin?“
„Alles in Ordnung,“ meldete Karl,„nur mit der Frau Baronin geht's ſchwach. Wir erwarteten Sie ſchon ſeit vier⸗ zehn Tagen. Die Herrſchaften im Schloß haben alle Tage gefragt, ob keine Nachricht von Ihnen gekommen ſei?“
„Ich wurde aufgehalten,“ ſagte Fink,„und ich wäre vielleicht noch nicht zurück, aber ſeit dem Schneefall iſt nicht mehr viel an den Gütern zu ſehen. Ich habe Dobrowitz gekauft.“
„Alle Wetter!“ rief Karl erfreut.
„Mächtiger Boden,“ fuhr Fink fort,„fünfhundert Mor⸗ gen Laubwald, in dem die Baumaſche faſt einen Fuß hoch liegt. In dem polniſchen Loch daneben, das ſie dort Kreis⸗ ſtadt nennen, fuhr das Schachervolk wie Ameiſen durcheinan⸗ der, als es erfuhr, daß von jetzt unſer Sporn täglich über ihren Markt klirren ſoll. Sie aber, Amtmann, werden ſich freuen, wenn Sie das neue Gut ſehen. Ich habe Luſt, Sie im erſten Frühjahr hinzuſchicken.“
„Was halten Sie in der Hand? ein Schreiben von An⸗ ton? Geben Sie her.“
Er brach den Brief haſtig auf.„Iſt das Fräulein i Schloß?—„FJa, Herr von Fink.“—„Gut. Heut


