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getragen bis heut und habe auf den Hippus gewartet, und als er nicht gekommen iſt, habe ich den Pinkus gefragt, und dieſer hat mir geantwortet:„Weiß ich doch auch nicht, wo er ſteckt.“ Und heute zum Mittag, als ich gekommen bin in d Herberge, iſt mir der Pinkus entgegengelaufen und hat mir geſagt:„Schmeie, hat er geſagt, wenn Ihr den Hippus noch ſprechen wollt, ſo müßt Ihr gehen ins Waſſer; er iſt gefunden worden im Waſſer.“ Das iſt mir geweſen wie ein Schuß in mein Herz, als er mir geſagt hat: geh ins Waſſer und ſuch dir ihn. Und ich habe mich halten müſſen an die Wand.“
Anton eilte an den Schreibtiſch, ſchrieb einige Zeilen an den Beamten, der erſt vor Kurzem das Zimmer verlaſſen hatte, klingelte und gab dem Diener den Auftrag, das Billet eiligſt abzugeben.
Unterdeß war Tinkeles wie gebrochen auf einen Stuhl geſunken, er ſtarrte auf die Tiſchplatte und murmelte vor ſich in unverſtändlichen Tönen.
Anton ging nicht weniger ergriffen im Zimmer auf und ab. Es war ein trauriges Schweigen. Nur einmal wurde es unterbrochen, als der Galizier von ſeinem Gemurmel zu lauten Tönen überging und fragte:„Glauben Sie, daß die Brille werth ſein wird die hundert Thaler, die Sie für mich haben in Ihrem Schreibtiſch?“
„Ich weiß es noch nicht,“ antwortete Anton kurz und ſetzte ſeinen Weg durch die Stube fort.
Schmeie verfiel wieder in Abſpannung und Seufzen,
ſchlug manchmal ſeine zitternden Hände in einander und
gurgelte vor ſich hin. Endlich blickte er wieder auf und ſagte:„oder zum wenigſten doch funfzig?“ „ 3 3 9 519


