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Treppe, habe ich geſehen, daß ein naſſer Fuß hat getreten auf die Stufen und iſt heraufgekommen; die Spuren von dem Fuße ſind geweſen zu ſehen bis in die Stube, naſſe, Flecke kuf dem Boden. Und ich habe mich gewundert und habe zu mir geſagt: Schmeie, habe ich geſagt, wer iſt gegangen bei der Nacht aus dem Waſſer herauf in die Stube, und hat offen gelaſſen die Thür, wie ein Geiſt? Es kümmert dich nicht, habe ich mir geſagt, es iſt nicht dein Geſchäft. Und ich habe mich gefürchtet.—
„Und eh' ich zuſchließe die Thür, habe ich mit der Lampe noch einmal auf die Treppe geleuchtet, und da habe ich unten am Waſſer auf der letzten Stufe etwas geſehen, das gefun⸗ kelt hat im Licht. Und ich habe mich hinuntergewagt eine Stufe nach der andern, weh, ich kann Ihnen ſagen, Herr Wohlfart, es iſt geweſen eine ſchwere Arbeit. Der Wind hat geheult und hat geblaſen um meine Lampe, und der Weg die Treppe hinunter iſt geweſen ſo finſter wie ein Brun⸗
nen. Und was ich aufgehoben habe, iſt geweſen dieſes da,“ — er wies auf die Brille—„das Glas, das er vor ſeinen Augen getragen hat.“ „Und woher wißt Ihr, daß es die Brille des Todten iſt?“ frug Anton geſpannt.
„Sie iſt zu erkennen an dem Gelenk, das verbunden iſt mit ſchwarzem Zwirn. Ich habe ihn mit dieſer Brille beim Pinkus in der Stube geſehen mehr als einmal. Darauf habe ich die Brille zu mir geſteckt, und ich habe gedacht, ich will dem Pinkus nichts ſagen von der Geſchichte und will das Glas geben dem Hippus ſelbſt und ſehen, ob es mir kann nützen für unſer Geſchäft. Und ich habe die Brille bei mir


