Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

297

Weſſen iſt die Brille, und wo habt Ihr ſie gefunden? frug Anton; ihm ahnte, was der Galizier zu ſagen ni

die urde hatte, Wei Auge ſah⸗ ſcheu nach den trüb 3 Nen.F Faßt juch, Tinkeles, und ſprecht.

5 kann nicht bleiben verborgen, es ſchreit zum Him⸗

mel, rief der Galizier in heftiger Bewegung.Sie ſollen

hören Alles, wie es verlaufen iſt. Zwei Tage, nachdem ich

habe geſprochen mit Ihnen wegen der hundert Thaler, bin

19. gegangen des Abends zu Löbel Pinkus in die Schlafſtelle.

Wie ich bin in das Haus getreten, iſt ein Mann im Finſtern

an mich angerennt. Ich habe gedacht, iſt das der Itzig,

oder iſt er's nicht? Ich habe mir geſagt, es iſt der Itzig; es iſt ſein Laufen, wie er läuft, wenn er in Eile iſt. Als . ich bin gekommen hinauf in die große Stube, iſt Alles ge⸗. 4 weſen leer, und ich habe mich geſetzt zum Tiſch und habe nach⸗ geſehen in meiner Brieftaſche. Und wie ich ſitze, geht drau⸗

ßen der Wind und es klopft an das Geländer, und es klopft

immer fort, als wenn Einer draußen ſteht, der herein will,

und kann nicht öffnen die Thür. Ich habe mich erſchreckt

und habe meine Briefe eingepackt und habe gerufen: iſt Je⸗

mand hier, ſo ſoll er ſagen, daß er hier iſt. Es hat Keiner

geantwortet, aber es hat an der Thüre geklappert ohne Auf⸗ hören. Da habe ich mir gefaßt ein Herz, ich habe genom⸗

men die Lampe und bin gegangen an das Geländer und habe

geleuchtet in alle Winkel. Ich habe Niemand geſehen. Und

. wieder hat's geklopft dicht vor mir und hat gegeben einen großen Krach; da iſt aufgeflogen eine Thür, welche niemals

offen geweſen iſt, und von der Thür hat eine Treppe hinun⸗ tergeführt ins Waſſer. Als ich nun habe geleuchtet auf der.

.