Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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ſchreckliche Bewegungen mit den Händen. Er hielt ſeine Hand zwei Fuß vom Steinpflaſter, und als der Knecht mit dem Kopf ſchüttelte, duckte der Alte ſich ſelbſt auf die Erde. Dies ſollte ſo viel bedeuten, als„mein Zwerg,“ aber der Jaſch konnte es nicht verſtehen, dann packte der Vater das Gelenk ſeiner einen Hand mit der andern und ſchüttelte die Hand heftig vor Jaſchu Naſe, ſo daß der Knecht, der ohne⸗ dies über den großen Mann erſchrocken war, beinahe wegge⸗ laufen wäre. Endlich aber wurde der Vater mit ſeinen Sachen in unſern Korbwagen geſchafft, nachdem er noch einige Mal um den Wagen herumgegangen war und ihn mit Miß⸗ trauen befühlt hatte. So fuhr er ab. Dem Knecht hatte ich geſagt, er ſollte auf geradem Weg nach der Förſterei fahren, und hatte mit dem Förſter Alles verabredet. Ich ritt auf einem Seitenwege vor, und als. der Wagen gegen Abend ankam, ſprang ich in des Förſters Bett und ließ mir die Hand unter der Bettdecke feſtbinden, um ſie nicht in der Freude herauszuſtecken. Als der Alte zu meinem Bett trat, war er ſo ſehr gerührt, daß er weinte, und es that mir in der Seele weh, daß ich ihn täuſchen mußte. Ich erzählte ihm, daß es ſchon wieder beſſer wäre, und daß mir der Arzt erlaubt hätte, am nächſten Tag aufzuſtehen. Darauf wurde er ruhiger und ſagte mir mit wichtiger Miene, das wäre ihm lieb, denn morgen wäre für ihn ein großer Tag, morgen müßte ich an ſein Bett. Somit fing er wieder von ſeinem Unſinn an. Aber nicht lange, ſo wurde er luſtig, der Förſter kam dazu, und wir aßen, was das gnädige Fräulein mir vom Schloß ge⸗ ſchickt hatte. Ich ſetzte dem Alten Bier vor, welches er ſehr ſchlecht fand, darauf machte der Förſter Punſch, und

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