Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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dem Weidenkorb herauf.„Da iſt auch der alte Pluto,“ rief Sturm und fuhr mit der Hand auf den Kopf des Hundes. „Pluto, adjes.“ Der Hund leckte ihm die Hand.„Adjes Alle!“ rief der Scheidende.„Nach Rosmin, Kutſcher!“ So zog er ſich in den Wagen zurück. Der Frachtwagen raſſelte über das Pflaſter, nach einer Weile öffnete ſich noch einmal die weiße Leinwand, der große Kopf Sturms ſah noch einmal zurück, und ſeine Hand winkte.

Anton war durch mehrere Tage in lebhafter Beſorgniß um das Schickſal Sturms. Endlich kam ein Brief von Karls Hand.

„Lieber Herr Wohlfart,“ ſchrieb Karl,„Sie werden wohl gemerkt haben, weßhalb ich die letzten Zeilen an meinen Goliath ſchrieb. Er mußte fort aus ſeiner Stube, und ich mußte ihn von ſeinem Eigenſinn wegen des Geburtstages abbringen. Deßhalb erdachte ich in meiner Angſt eine

Nothlüge. Es kam alſo folgendermaßen.

„Am Tage vor ſeinem Geburtstag erwartete ihn der Knecht zu Rosmin im Hirſch. Ich ſelber war in die Schenke gegenüber geritten, um zu ſehen, wie der Vater ankam und wie er ausſah. Ich hielt mich verſteckt. Gegen Mittag kam der Wagen langſam angeraſſelt. Der Fuhrmann half dem Vater vom Wagen, denn das Abſteigen wurde ihm ſehr ſauer, ſo daß ich wegen der Beine große Furcht bekam, es war aber mehr der Pelz und das Schütteln des Wagens Schuld. Der Alte nahm auf der Straße einen Brief in die Hand und las darin, dann ſtellte er ſich vor den Jaſch, der zum Wagen

gelaufen war und der thun ſollte, als verſtehe er kein Wort Deutſch, und machte vor ihm verſchiedene Zeichen und er⸗