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„Ich werde die Kiſte Herrn Schröter übergeben,“ erwie⸗ derte Anton, er iſt nach dem Bahnhof gefahren und muß jeden Augenblick zuruͤckkehren.“
„Grüßen Sie ihn,“ ſagte der Rieſe,„ihn und Fräulein Sabine, und ſagen Sie Beiden, daß ich ihnen von Herzen danke für alle Freundlichkeit, die ſie in meinem Leben mir und dem Karl bewieſen haben.“— Bewegt ſah er in den Hausflur hinein.„Manches liebe Jahr habe ich dort drin⸗ nen hantiert; wenn die Ringe an Ihren Centnern glatt ſind wie polirt, meine Hände haben redlich dazu geholfen. Was dieſes Geſchäft durchgemacht hat ſeit dreißig Jahren, das habe ich mit durchgemacht, Gutes und Trauriges; aber ich kann wohl ſagen, Herr Wohlfart, wir waren immer tüch⸗ tig. Ich werde Eure Fäſſer nicht mehr rollen,“ fuhr er zu
den Hausknechten gewandt fort,„und ein Anderer wird
Euch helfen, die Leiterbäume an den Wagen ſetzen. Denkt manchmal an den alten Sturm, wenn Ihr ein Zuckerfaß an⸗ bindet. Es kann nichts ewig bleiben auf der Welt, auch wer ſtark iſt, geht zum Ende; aber dieſe Handlung, Herr Wohlfart, ſoll ſtehen und blühen, ſo lange ſte einen Chef hat, wie dieſen, und Männer, wie Sie, und ehrliche Hände an der Waage. Dieſes iſt meines Herzens Wunſch.“ Er fal⸗ tete ſeine Hände auf dem Weidengeflecht und Thränen roll⸗ ten über ſeine Wangen.„Und jetzt leben Sie wohl, Herr Wohlfart, geben Sie mir Ihre Hand.“ Er zog einen gro⸗ ßen Fauſthandſchuh aus und ſteckte ſeine Hand aus dem Wa⸗ gen heraus.„Und Ihr, Peter, Franz, Gottfried, Ihr Haus⸗ knechte alle, lebt wohl und denkt freundlich an mich.“ Der Hund Sabinens kam wedelnd an den Wagen und ſprang an
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