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„Natürlich muß ich hin,“ ſagte der Auflader.„Das Unglück trifft mich hart, gerade jetzt, übermorgen ſind's funfzig.“
Anton merkte den Zuſammenhang.„Sind Sie denn aber auch vorbereitet, wie Karl will?“
„Ich bin's,“ ſprach der Rieſe und ſchlug die Leinwand⸗ decke zurück,„es iſt Alles in Ordnung, der Pelz und auch die Stiefeln.“ Anton ſah in den Wagen und hatte Mühe, ernſt zu bleiben. In einen großen Wolfspelz eingewickelt nahm Sturm die ganze Breite des Wagens ein. Auch ſeine Füße waren mit einem Wolfsfell übernäht; wenn er jemals einem Ungeheuer ähnlich geweſen, ſo war er es jetzt. Er ſtieß mit ſeiner Mütze oben an die weiße Leinwand, und die Säulen ſeiner Füße füllten den ganzen Wagenraum zwiſchen Vorder⸗ und Rückſitz. Er ſaß auf einem Bettſack
und hatte einen Futterſack zur Rücklehne. Das Wenige, was 3
noch von leerem Raum in dem Wagen übrig war, wurde in Anſpruch genommen durch allerlei Ballen und Eßkober, welche die Kameraden ihrem ſcheidenden Oberſten kunſtvoll
zuſammengeſchnürt und angebunden hatten, kleine Tonnen
und Kiſten waren um ihn herum eingeſtaut und gerade vor ihm hing eine geräucherte Wurſt und eine Reiſeflaſche von dem Reifen herab. So ſaß er wie ein Bär der Urwelt in ſeinem Winterlager. Ein großer Säbel lehnte an ſeiner Seite:„Gegen dieſe Senſenmänner,“ ſagte er und ſchüttelte ihn zornig.—„Jetzt habe ich noch eine große Bitte an Sie. Den Schlüſſel zu meinem Hauſe verwahrt der Wilhelm, dieſe Kiſte bitte ich Sie zu übernehmen, hierin ſteckt, was unter meinem Bett ſtand; heben Sie's auf für den Karl.“
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