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gegenüber und ſprach über das, was dem Vater am meiſten Freude machte, über ſeinen Sohn..
Sturm vergaß ſeine finſtern Ahnungen und gerieth in die glücklichſte Stimmung. Endlich ſah er Anton mit zuge⸗ drückten Augen an und ſagte, ſich zu ihm herüberlegend, ver⸗ traulich:„aumzehnbundedt Thaler. Er iſt noch einmal hier geweſen.“
„Sie haben ihm doch nichts gegeben?“ frug Anton beſorgt.
„Es waren nur hundert Thaler,“ ſagte der Alte ent⸗ ſchuldigend.„Er iſt jetzt todt, der arme junge Herr, er ſah ſo luſtig aus mit ſeinen Schnüren am Rocke. So lange ein Menſch Sohn iſt, muß er nicht ſterben, das macht zu großes Herzeleid.“
„Wegen Ihres Geldes habe ich mit Herrn von Fink ge⸗ ſprochen,“ ſagte Anton,„er wird vermitteln, daß man die Schuld an Sie bezahlt.“
„An den Karl,“ verbeſſerte der Alte auf ſeine Kammer ſehend.„Und Sie, Herr Wohlfart, werden es übernehmen,
meinem Karl das in die Hände zu geben, was dort in dem
Kaſten iſt, wenn ich ſelber den Kleinen nicht mehr ſehen ſ ollte.“
„Wenn Sie dieſen Gedanken nicht aufgeben, Sturm,“ rief Anton,„ſo werde ich Ihr Feind, und ich werde von jetzt ab mit größter Härte gegen Sie verfahren. Morgen früh komme ich wieder und bringe Ihnen den Arzt des Herrn Schröter mit.“
„Er mag ein guter Mann ſein,“ ſagte Sturm,„ſeine Pferde haben ſehr gutes Futter, ſie ſind ſtark und dick, aber mir kann er doch nicht helfen.“
Am andern Morgen beſuchte der Arzt den Patienten.


