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nicht. Es iſt, unter uns geſprochen, auf die Aerzte kein Verlaß. Sie können wiſſen, wie es in manchem Menſchen iſt, das leugne ich nicht ab; aber woher wollen ſie wiſſen, wie es in einem von uns iſt? Es kann keiner ein Faß heben.“
„Wenn Sie keinen Arzt haben, lieber Herr Sturm, ſo will ich ſogleich anfangen, Ihr Arzt zu ſein,“ rief Anton, eilte an die Fenſter und öffnete alle Flügel.„Wenn das Athmen Ihnen ſchwer wird, ſo iſt dieſe dicke Luft Gift für Sie, und wenn Sie an den Füßen leiden, ſo ſollen Sie auch nicht mehr trinken.“ Er trug die Bierkanne auf den an⸗ dern Tiſch.
„Ei, ei, ei,“ ſagte Sturm, dem geſchäftigen Anton zu⸗ ſehend,„die Meinung iſt gut, aber es nutzt nichts. Etwas Rauch hält warm, und an das Bier ſind wir einmal gewöhnt. Wenn ich den ganzen Tag allein ſitze auf dieſer Bank, ohne Arbeit, ohne einen Menſchen, ſo iſt es mir eine Freude, wenn meine Kameraden des Abends ihre Bequemlichkeit bei mir haben. Sie reden dann zu mir, und ich höre doch ihre Stimme wie ſonſt und erfahre etwas vom Geſchäft, und wie es in der Welt zugeht.“
„Aber Sie ſelbſt ſollen dann wenigſtens das Bier meiden und ſich vor Tabakrauch hüten,“ erwiederte Anton.„Ihr „Karl wird Ihnen daſſelbe ſagen, und da er nicht hier iſt, ſo⸗
erlauben Sie mir, ſeine Stelle zu vertreten.“ Er wandte ſich zu den andern Aufladern.„Ich will ihm zu beweiſen ſuchen, daß er Unrecht hat, loſſene Sie mich eine halbe Stunde
mit ihm allein.“
Die Rieſen entfernten ſich, Anton ſetzte ſich dem Kranken


