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Herr Wohlfart, was es iſt, es iſt eine Ausſchweifung von ihm.“
Alle Rieſen beſtätigten durch Kopfnicken die Worte des Sprechers.
„Alſo er iſt krank?“ frug Anton beſorgt.„Wo ſitzt die Krankheit, alter Freund?“
„Es iſt hier und dort,“ erwiederte Sturm,„es ſchwebt in der Luft, es kommt langſam heran, es nimmt zuerſt die Kraft, dann den Athem; von den Beinen fängt's an, dann ſteigt es herauf.“ Er wies auf ſeine Füße.
„Wird Ihnen das Aufſtehen ſauer?“ frug Anton.
„Gerade das iſt es,“ erwiederte der Rieſe,„es wird mir ſauer, und mit jedem Tag mehr. Und ich ſage dir, Wilhelm,“ fuhr er gegen den Sprecher fort,„in vierzehn Tagen wird
auch das aufhören; dann wird nichts ſauer ſein, als Eure
Citronen, und ich hoffe auch Eure Geſichter, ein Paar Stunden, bis zum Abend; dann ſollt Ihr wieder hierher kommen und Euch an dieſer Stelle niederſetzen. Ich werde dafür ſorgen, daß die Kanne hier ſteht, wie heut, dann könnt Ihr von dem alten Sturm reden, als von einem Kameraden, welcher ſich
zur Ruhe gelegt hat, und der nichts mehr haben wird, was
eine Laſt iſt; denn ich denke mir, da, wo wir hinkommen, wird nichts mehr ſchwer ſein.“
„Da hören Sie's,“ ſagte Wilhelm bekümmert,„er ſchweift
wieder aus.“
„Was ſagt der Arzt zu Ihrer Krankheit?“ frug Anton ſchnell.
„Ja, der Doctor,“ ſagte der alte Sturm,„wenn man den fragen wollte, er würde genug ſagen; aber man fraͤgt ihn
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