Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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und Reis zu bauen. In ein paar Jahren ſchicke ich Ihnen über London die erſten Proben von unſerm Plantagen⸗ bau.“

Und auch Herr Specht kam zu Anton.„Sie haben mir immer gute Freundſchaft gezeigt, Wohlfart. Ich möchte Ihre Meinung wiſſen. Ich ſoll heirathen, ein ausgezeichne⸗ tes Mädchen, ſie heißt Fanny und iſt eine Nichte von C. Pix.“ 8

„Ei,“ ſagte Anton,„und lieben Sie die junge Dame?“

„Ja, ich liebe ſte,“ rief Specht begeiſtert.„Aber ich ſoll auch in das Geſchäft von Pir treten, wenn ich ſie hei⸗ rathe, und deßhalb wollte ich Sie fragen. Meine Geliebte hat etwas Vermögen und Pir meint, das würde am beſten in ſeinem Geſchäft angelegt. Nun wiſſen Sie, Pix iſt im Grunde ein guter Kerl, aber ein anderer Compagnon wäre mir doch lieber.“

„Ich dächte nicht, mein alter Specht,“ ſagte Anton. „Sie ſind ein wenig zu eifrig, und es wird immer gut für Sie ſein, einen ſichern Compagnon zu haben. Pir wird Sie zwingen, ſeinen Willen zu thun, und das wird kein Schade ſein, denn Sie werden ſich gut dabei ſtehen.“

„Ja,“ ſagte Specht,„aber denken Sie, die Branche, die er gewählt hat. Kein Menſch hätte es für möglich gehalten, daß unſer Pir ſich zu ſo etwas entſchließen könnte.“

„Was hat er denn Alles?“ frug Anton.

„Vieles durcheinander,“ rief Specht,„was er vorher niemals angeſehen hätte; außer Fellen und Häuten jede Art

von Pelzwerk, vom Zobel bis zum Maulwurf, und außerdem

Filz und dergleichen, ganz nach ſeiner Natur, Alles, was