Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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Fink ihm vermacht hatte, und verſuchte ſeinen finſtern Ge⸗ danken zu entrinnen.

Er fand die Handlung nicht ſo wieder, wie er ſie ver⸗ laſſen. Durch viele Jahre war hier Alles feſt geweſen, jetzt war das Geſchäft in unruhiger, ſchwankender Bewegung. Viele von den alten Verbindungen des Hauſes waren ab⸗ geſchnitten, mehrere neue waren angeknüpft. Er fand neue Agenten, neue Kunden, mehrere neue Artikel und neue Arbeiter. 3

Auch im Hinterhauſe war es ſtill geworden. Außer den Würdenträgern des zweiten Comtoirs, Herrn Liebold und Herrn Purzel, welche niemals aufregende Elemente der bürgerlichen Geſellſchaft geweſen waren, traf er von ſeinen nähern Bekannten nur noch den treuen Baumann und Specht; und auch dieſe dachten daran, das Geſchäft zu ver⸗ laſſen. Baumann hatte gleich nach Antons Rückkehr dem Prinzipal geſtanden, daß er zum nächſten Frühjahr fort müſſe,

und auch Antons ernſtliche Vorſtellungen prallten diesmal

von dem feſten Entſchluß des Miſſtonärs ab.„Ich kann den Termin nicht verlängern,“ ſagte er;„mein ganzes Gewiſſen ſchreit dagegen. Ich gehe von hier auf ein Jahr nach Lon⸗

don in die Miſſtonsanſtalt, und von dort, wohin man mich ſchickt. Ich geſtehe, daß ich eine Vorliebe für Afrika habe. Es ſind dort einige Könige,“— er nannte ſchwer auszu⸗ ſprechende Namen—„die ich nicht für ganz ſchlecht halte.

Dort muß mit der Bekehrung etwas zu machen ſein. Noch

iſt bei ihnen eine elende Wirthſchaft. Den heidniſchen Selavenhandel hoffe ich ihnen abzugewöhnen. Sie können⸗ ihre Leute zu Hauſe brauchen, um Zuckerrohr zu pflanzen

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