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Der Freiherr nahm an. In der That war es ſchwer, dem Anerbieten Finks zu widerſtehen, ſelbſt Anton mußte zu⸗ geben, daß eine Zurückweiſung kaum erfolgen konnte, nachdem es einmal im Ernſt ausgeſprochen war. Allerdings kam der Freiherr zu ſeiner Einwilligung nicht auf der geraden Linie, in welcher der gemeine Menſchenverſtand ſonſt auf irdiſche Intereſſen losgeht. Seine Seele machte mehrere Querſprünge. Immer wieder fiel ihm ein, daß er einen anſehnlichen Ge⸗ winn aus ſeinem Gute auf einige Jahre einem Fremden laſſen ſollte; und wenn er ſich ſeufzend die Unmöglichkeit eingeſtan⸗
den hatte, dieſem Verluſte zu entgehen, ſo fiel ihm wieder ein, wie zudringlich es von dem Fremden ſei, ihm am dritten Tag nach ſeiner Ankunft einen ſolchen Antrag zu machen, und wie Lenorens fortgeſetztes Widerſtreben doch einen Grund habe. Dann erſchien er ſich armſelig, unſelbſtſtändig und unter Antons Vormundſchaft, und kam erbittert bis zu dem Gedanken, die Sache aufzugeben. Aber nach ſolchen Wal⸗ lungen ſchwankte er zuletzt doch immer wieder auf die Straße ſeines Vortheils zurück. Er wußte ſehr wohl, welche Hilfe die vorausbezahlte Pacht für das laufende Jahr ſein mußte, er ahnte, daß die Anlage in einigen Jahren den Werth des Gutes um die Hälfte erhöhen konnte. Ja, er gab zu, daß Fink ſelbſt in den Unruhen dieſes Jahres ein wünſt chenswerther
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