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ſelbſt habe dich in die Geheimniſſe dieſes Hauſes eingeweiht, und du haſt dieſes Wiſſen auf deine behende Weiſe in An⸗ ſpruch genommen. So habe ich ſelbſt dich mit der Familie ver⸗ flochten und deine Capitalien mit dieſem unruhigen Lande. Daß dies ſo plötzlich geſchehen, iſt gegen mein Gefühl, und daß meine Unvorſichtigkeit die Veranlaſſung gegeben, das ärgert mich.“
„Natürlich,“ lachte Fink;„für dich iſt der ſüßeſte Ge⸗ nuß, wenn du dir um deine Umgebung Sorge machen kannſt.“
„Zweimal iſt mir begegnet,“ fuhr Anton fort,„daß ich, deſſen Vorſicht du ſo oft verſpotteſt, über die Lage der Familie ohne Beruf mit Freunden geſprochen habe. Das erſte Mal erbat ich Hilfe für die Rothſattel, ſie wurde mir verweigert, und dieſer Vorgang hat mich mehr als etwas Anderes aus dem Comtoir und in dies Haus getrieben; jetzt führt meine zweite Indiscretion die nicht mehr erbetene Hilfe in das Haus, was wird die Folge ſein?“
„Daß ſie dich wieder aus dem Hauſe und in das Com⸗ toir wirft,“ lachte Fink.„Hat man je einen ſo ſpitzfindigen Hamlet in Thranſtiefeln geſehn?— Wenn ich nur dahinter kommen könnte, ob du einen ſolchen logiſchen Ausgang in der Stille erſehnſt oder fürchteſt?“ Er zog ein Geldſtück aus der Taſche:„Kopf oder Schrift, Anton?— Blond oder ſchwarz?— Werfen wir!“
„Du biſt nicht mehr in Teneſſee, du Seelenverkäufer!“ erwiederte Anton wider Willen lachend.
„Es ſollte ehrliches Spiel ſein,“ ſagte Fink gleichmü⸗ thig, das Geldſtück wieder einſteckend.„Ich wollte dir die
Wahl laſſen.— Denke in Zukunft daran.“


