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weg aus dieſem Lande. In den engſten Verhältniſſen wer⸗ den wir ruhiger ſein, als hier.“
„Du räthſt alſo, ſeinen Vorſchlag anzunehmen,“ ſagte der Freiherr.„Wer den Theil gepachtet hat, übernimmt wohl auch das Ganze.“
„Und zahlt uns eine Penſton,“ rief Lenore.
„Du biſt ein thörichtes Mädchen,“ ſagte der Vater,„Ihr regt Euch Beide auf, das iſt unnütz. Der Vorſchlag iſt zu bedeutend, um ihn kurz von der Hand zu weiſen, oder im Sprunge anzunehmen. Ich will mir das Nähere überlegen. Dein Wohlfart wird Gelegenheit haben, die Bedingungen zu prüfen,“ fügte er in beſſerer Laune hinzu.
„Höre, mein Vater, auf das, was Wohlfart dir ſagt, und ehre auch, was er verſchweigt.“
„Ja, er ſoll gehört werden,“ ſchloß der Freiherr,„und jetzt gute Nacht, Ihr Beiden, ich werde mir's überlegen.“
„Er wird annehmen,“ ſagte Lenore im Zimmer der Baronin,„er wird annehmen, weil Wohlfart abgerathen hat, und weil der Andere ihm Geld giebt. Mutter, warum haſt du ihm nicht geſagt, daß wir Frauen dieſem Fremden nicht mehr ins Geſicht ſehen können, wenn er uns in un⸗ ſerm eignen Hauſe die Almoſen zutheilt?“
„Ich habe keinen Stolz, ich habe keine Hoffnung mehr,“
ſagte die Mutter leiſe.
Als Anton langſam in ſein Zimmer zurückkehrte, rief Fink ihm luſtig entgegen:„Wie ſteht's, Procuriſt, darf ich Pächter werden, oder wird der Baron die Anlage ſelbſt ma⸗ chen? Er hatte große Luſt dazu. In dieſem Fall erhebe ich


