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„Sie ſagen nein, und weßhalb? wenn's beliebt,“ frug der Freiherr. 3
„Die gegenwärtige Zeit, welche Alles in Frage ſtellt, ſcheint mir wenig geeignet für eine ſo große Speculation. Außerdem glaube ich, daß Fink bei ſeinem Anerbieten durch Rückſichten geleitet wurde, welche wielleicht ihm ſelbſt Ehre machen, die aber Ihnen, Herr Baron, die Annahme ſeiner Vorſchläge erſchweren müſſen.“
„Sie werden mir erlauben, ſelbſt darüber zu entſcheiden, was ich annehmen darf, und was nicht,“ erwiederte der Frei⸗ herr.„Das Unternehmen wäre als Geſchäft für beide Par⸗ teien vortheilhaft.“
„Das muß ich einräumen,“ ſagte Anton.
„Und wie man die gegenwärtige politiſche Lage anſteht, iſt Sache der perſönlichen Auffaſſung. Wer ſich dadurch in ſeinen Unternehmungen nicht ſtören läßt, verdient doch wohl mehr Lob, als der, welcher in einer unbeſtimmten Furcht das Nützliche zu thun verſäumt.“
„Auch das muß ich zugeben.“
„Würde dies Unternehmen die Folge haben, daß Herr von Fink in unſerer Gegend ſeinen dauernden Aufenthalt nähme?“ frug die Baronin.
„Das glaube ich nicht, gnädigſte Frau, die Arbeiten ſelbſt wird er jedenfalls einem Techniker übertragen; ſein lebhafter Geiſt wird ihn ſchnell genug wieder in die Welt treiben. Was ihn beſtimmt hat, dem Herrn Baron ſein Anerbieten zu machen, das kann ich nur muthmaßen. Ich glaube, daß großen Antheil daran die Verehrung hat, welche er gegen Ihr Haus empfindet, und der Wunſch, Ihnen und vielleicht
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