Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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„Aber einen Hammer,“ frug Fink,„und einen reinen Bogen Papier?“ Der Hammer wurde ſchnell gebracht, der Bogen Papier fand ſich nach längern Forſchungen. Fink übernahm das Geſchäft, die Chocolade zu zerſchlagen, der Förſter holte friſches Waſſer aus dem Quell, Lenore ſpülte einige Gläſer aus, und Fink klopfte eifrig auf dem Tiſch herum. „Dies iſt antediluvianiſches Papier,“ ſagte er pochend,„leder⸗ artig, noch aus der Zeit, wo es keine Papiermaſchinen gab; es muß einige Jahrhunderte in dieſer verzauberten Hütte gelegen haben.“ Lenore ſchüttelte die zerſtampfte Maſſe in

gden Topf mit Waſſer und brachte ſie durch einen Quirl in

Bewegung. Dann ſetzten ſich alle drei an den Tiſch des Förſters und tranken mit großem Behagen aus den Gläſern ihrer Hände Werk. 5

Goldig drangen die Lichtſtrahlen in das Zimmer, ſie ſuchten die helle Geſtalt des ſchönen Mädchens und das kräf⸗ tige Antlitz des Mannes ihr gegenüber, dann fielen ſie auf die Wand, wo ſie den Kopf des Reihers mit buntem Glanz ſchmückten und die Flügel des Habichts. Der Rabe ſchloß

. ſein Selbſtgeſpräch, er flatterte von ſeinem Sitz auf, hüpfte. vor die Füße des Fräuleins und dort von Neuem:

Lenore, Lenore!

Friedlich unterhielt ſich Lenore mit⸗ dem Gaſt, der Förſter gab zuweilen ein kluges Wort dazu. Sie ſprachen von der Landſchaft und den Menſchen darin.

Wo ich die Polen in fremden Ländern geſ ſehen,“ ſagte

4 Fink,„habe ich mich immer gut mit ihnen vertragen. Jetzt de thut mir leid, daß die Spannung hier ſo ſchwer macht, ſie in ihrer Heimath aufzuſuchen, denn freilich lernt man