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grimmig gegen alle Creatur, aber das hat er doch ge⸗ lernt.“ 5
Der Rabe am Ofen bog ſeinen Hals und ſah mit ſchar⸗ fen Augen auf die beiden Gäſte, er bewegte den Schnabel und ſchien ſtill in ſich hinein zu ſprechen, bald nickte er mit dem Kopf, bald ſchüttelte er ihn.
„Schon fangen die Vögel an zu reden,“ rief Fink zu dem Raben tretend,„die Stubendecke wird ſogleich in die Höhe gehn, und ich werde allein zurückbleiben und mit Berg⸗ mann und Hector Ihnen traurig nachſehn. Nun, Hexenmei⸗ ſter, kocht das Waſſer?“
Der Förſter ſah in den Ofen.„Es kocht tüchtig,“ ſagte
er,„aber was thun wir jetzt?“
„Wir bitten das Fräulein um Hilfe,“ erwiederte Fink. „Ich habe vor,“ ſagte er zu Lenore gewandt,„mit Ihrem Familientrapper durch den Wald bis nach der Brennerei zu ziehn, und von da weiter; hier habe ich mitgebracht, was mir auf Reiſen als Frühſtück und Mittageſſen dient.“— Er holte einige Tafeln Chocolade hervor.„Wir wollen daraus etwas machen, was einem Tranke ähnlich ſieht. Wenn Sie nicht verſchmähen, uns bei unſerm Unternehmen Geſellſchaft zu leiſten, ſchlage ich vor, daß wir dieſe Choco⸗ lade ſo gut als möglich mit dem Waſſer zu verbinden ſuchen. Es wäre reizend von Ihnen, wenn Sie eine Anſicht darüber ausſprächen, wie wir das anfangen ſollen.“
„Haben Sie ein Reibeiſen oder einen Mörſer?“ frug Lenore lachend den Förſter.
„Dieſe Geräthe habe ich nicht,“ erwiederte der Wald⸗ menſch. 4


