Teil eines Werkes 
3. Bd. (1855)
Entstehung
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eines Bauergaules, als den Carrierelauf eines Geiſterpfer⸗ des ausdrückt. Indeß man muß es mit den Herren von der Schreibſtube nicht ſo genau nehmen. Außer dieſer Zeile wird wenig Dichterarbeit in mir aufzufinden ſein. Etwa noch der anſprechende Reim des großen Schiller:„Potz Blitz, das iſt ja die Guſtel von Blaſewitz.“ In dieſer Stelle liegt viel Wahrheit.“ „Sie ſpotten über mich,“ ſagte Lenore gekränkt. „Wahrhaftig nicht,“ betheuerte Fink.„Wenn es Ihnen Freude macht, will ich gern noch einige poetiſche Kleinigkei⸗ ten einiger Dichter gelten laſſen, vorausgeſetzt, daß ich ſte nur ſelten leſen darf. Wie kann man in unſerer Zeit Gedichte leſen oder gar machen, wenn man alle Tage ſelbſt welche erlebt. Seit ich wieder in dieſem alten Lande'bin, vergeht kaum eine Stunde, wo ich nicht etwas ſehe oder höre, woran ſich in hundert Jahren die Herren von der Feder berauſchen werden. Glorioſe Stoffe für jede Art von Kunſtgeſchäft. Hätte ich das Unglück, ein Poet zu ſein, ſo müßte ich jetzt vor Begeiſterung hinausſtürzen und Kopf über zum Fuchs in die Hütte ſpringen, um dort in ſicherer Entfernung von der Leidenſchaft ein leidenſchaftliches Sonnett zu machen, während mich der Fuchs in die Beine beißt. Da ich aber kein Mann von der Feder bin, ſo ziehe ich vor, das Schöne, das ich hier ſehe, zu genießen, und nicht in Reime zu ſetzen. 9“ Und wieder ſah er bewundernd auf das Fräulein. „Lenore,“ rief eine grämliche Stimme aus der Tiefe des Zimmers. Lenore und Fink ſahen ſich erſtaunt um. „Er hat's gelernt,“ ſagte der Förſter auf den Ra⸗ ben weiſend“,„er lernt ſonſt nichts mehr, und ſitzt da,